Behandlung

Die Behandlung der Seitenstrangangina ist im Regelfall eine geringe Maßnahme. Diese sollte zwar stets ärztlich vorgenommen werden, kann jedoch auch mit Hausmitteln erfolgen. Zu beachten ist immer die Ansteckungsgefahr der Krankheit. Wird diese nicht fachgerecht gepflegt, kann sie auf weitere Personen übertragen werden. Da zudem ähnliche Symptome wie bei einer Mandelentzündung auftreten können, ist regelmäßig ein Arzt zu Rate zu ziehen. Diagnostiziert er eine Seitenstrangangina, so erfolgt oftmals eine Behandlung mit Antibiotika. Eine weitere Unterstützung der Behandlung zur Pflege des Rachenraumes hängt davon ab, wie schwer die Erkrankung auftritt. Wird diese von Fieber begleitet, wird stets auch fiebersenkendes Penicillin verschrieben.

Bei der Seitenstrangangina profitiert der eigentliche Erreger gerne von einer vorherigen Schwächung des Immunsystems. Diese kann durch Überarbeitung, Stress oder weitere und im Normalfall simple Infektionen ausgelöst werden.

Bettruhe hilft bei Fieber

Bettruhe hilft bei Fieber

Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist somit die Bettruhe. Diese muss jedoch bei typischem Krankheitsverlauf nicht stationär erfolgen. Ebenso ist die Medikation davon abhängig, wie schwer sich die Angina zeigt. Da sie sich im Rachen abspielt, weitet sie sich stets auch auf die Ohren aus. Beide können stark schmerzen und ihrer eigentlichen Funktion nicht mehr nachkommen. Schluckbeschwerden sowie ein getrübtes Hörvermögen sind die Folgen. Diese können jedoch im Rahmen der Behandlung mit Medikamenten geheilt werden.

Einem durch das Fieber ausgelösten Verlust an Flüssigkeit ist dabei in jedem Falle entgegen zu wirken. Sinnvoll ist es, die eigentliche Behandlung mit heilenden Tees zu unterstützen. Diese lindern die Erkrankung und desinfizieren die Entzündung (siehe Entzuendungen.de). Zudem sorgen sie für die notwendige Zufuhr an Flüssigkeit.

Ein häufiger Fehler hingegen ist die Einnahme von Vitaminsäften. Diese sind meist säurehaltig, wodurch dem entzündeten Rachen die Heilung erschwert wird. Es können daher Tees sowie stille Mineralwasser getrunken werden. Ätherische Öle zur Inhalation, Lutschpastillen sowie weitere milde Heilmittel können die Behandlung ebenfalls unterstützen, sollten jedoch stets mit dem zuständigen Facharzt abgesprochen werden.